Ein neues Abenteuer beginnt…

Mein Flug von Leipzig nach Frankfurt verlief ereignislos. Für den kleinen Hunger zwischendruch gab es nur ein paar Cracker und ein Getränk. Bei einem Flugdauer von 45 Minuten ist das ja auch nicht schlimm.

Lufthansa Boeing 737

Lufthansa Boeing 737

Angekommen bin ich in Frankfurt am Terminal 1, im Bereich A (Gate A26). Von dort aus ging es per pedes durch die Katakomben des Flughafens (aka Tunnel des Grauens) in den Abflugbereich B. Hier traf ich am Gate B20 auch auf Bodo, der mit dem Zug nach Frankfurt gereist war. Mit etwas Verspätung hoben wir nach 22 Uhr mit einer fastneuen A321-200 (Registrierungsnummer D-AIDN) nach Istanbul ab.

An Bord wurde uns ein warmes Essen serviert. Es gab Rindergulasch “Puerto Rico” mit Reis, Erbsen und Möhren. Dazu noch einen Schokoriegel und endlich etwas zu trinken – zwei kühle Blonde!

Warmes Abendessen auf den Weg nach Istanbul: Rindergulasch “Puerto Rico” mit Reis, Erbsen und Möhren

Warmes Abendessen auf den Weg nach Istanbul: Rindergulasch “Puerto Rico” mit Reis, Erbsen und Möhren

Die Nacht in Istanbul war lang und nicht wirklich entspannend. Wir wunderten uns nach unserer Ankunft über die vielen Leute die zu dieser Nachtzeit auf dem Flughafen waren. Nach einiger Zeit fanden wir heraus, dass es sich hierbei um einige Verspätungen wegen einer Atomkonferenz hier in Istanbul handelte. Wir versuchten in einem Café ein wenig zu schlafen. Dies gelang aber nicht wirklich. So entschieden wir uns gegen 7 Uhr für ein energiereiches Frühstück-Abend-Was-auch-immer-Essen bei Burger King. Ein Whopper-Menü um diese Zeit brauche ich echt nicht nochmal!

Gegen 10 Uhr konnten wir dann endlich nach 8 Stunden Wartezeit einchecken. Dabei nahm die Passkontrolle ihre Arbeit sehr genau und stellte uns gefühlte Hundert Fragen über unsere Einreise nach Amerika. Nervig! Es war für sie nicht so klar, warum wir über Istanbul nach LA fliegen, wenn es von Deutschland aus soviel kürzer ist.

Planmäßig war der Start von Flug TK 009 (Turkish Airlines) nach Los Angeles auf 12:45 Uhr datiert. Um diese Zeit war die Maschine aber noch nicht einmal da. So konnten wir erst gegen 14:20 vom Gate absetzen um uns dann in einen riesigen Verkehrsstau einzureihen. Mindestens 25 Flugzeuge standen auf den Weg zur Startbahn vor uns. Für die folgenden 2 Kilometer Flugzeugkolonne brauchte unser Pilot 1h25min – bis dann um 15:45 Uhr endlich die Startfreigabe kam. Mittlerweile war unsere Verspätung schon auf drei Stunden angewachsen. Der Pilot meinte, wir können auf unserer nördlichen Route über Norwegen, Grönland und Kanada ca. 1h wieder herausfliegen und somit auf eine Gesamtflugzeit von nur 12h30min kommen.

Stau am Flughafen Istanbul

Stau am Flughafen Istanbul

Schon kurz nach dem Start wurde ein Menü ausgeteilt. Geplant sind in der Comfort Class drei Mahlzeiten: Hauptgang (zzgl. Canapés), Snack und vor der Landung einen zweiten Gang entweder kalt oder warm. Nachdem ich die Canapés verspeißt und dazu ein türkisches Bier getrunken hatte, wurde nach einem Arzt ausgerufen. Einem Passagier in der Economy Class schien es wohl nicht so gut zu gehen. Zum Glück war es jedoch nicht so schlimm – somit mussten wir nicht notlanden.

Verteilung der Speisekarte und des Amenity Kits

Verteilung der Speisekarte und des Amenity Kits

Amenity Kit der Comfort Class

Amenity Kit der Comfort Class

Inhalt des Amenity Kits

Inhalt des Amenity Kits

Speisekarte

Speisekarte

Canapés

Canapés

Hauptgang

Hauptgang

Desert

Desert

Snack vor der Landung

Snack vor der Landung

Der weitere Flugverlauf gestaltete sich ohne problemlos – mit teilweise traumhafter Aussicht auf Grönland und das “unendliche” Eis Kanadas.

Eismeer

Eismeer

Irgendwo über Kanada

Irgendwo über Kanada

Endanflug auf Los Angeles

Endanflug auf Los Angeles

Um 18:30 Uhr (Ortszeit) kamen wir in Los Angeles an und holten unseren Mietwagen ab. Wir konnten uns aus einer Reihe Autos einen SUV aussuchen und entschieden uns für einen weißen Ford Escape. Für die Buchung des Mietwagens kann ich das Reisebüro billiger-mietwagen.de empfehlen. Die Kosten und verfügbaren Tarife sind hier sehr transparent dargestellt.

Angekommen in Istanbul

Bye, Bye Südostasien

Nach unserer furiosen Casino Nacht schliefen wir bis kurz vor Check Out um 12 Uhr. Anschließend ging es mit dem Shuttelbus zum Fährenterminal Macau. Mit einem Katamaran der Firma First Ferry setzten wir in einer Stunde nach Kowloon über.

Eigentlich wollten wir mit der Seilbahn zum Big Buddha auf der Insel Lantau fahren. Die Zeit wurde aber etwas knapp und das Wetter war auch alles andere als optimal. Teilweise lag die Sichtweite unter 100 Meter. So entschieden wir uns, die restlichen Stunden in Hong Kong in einem Starbucks an der U-Bahn Station Tung Chung zu verbringen. Wir nutzten die Zeit um die Ereignisse der letzten Tage für den Blog festzuhalten. Kurz vor 18 Uhr machten wir uns dann mit dem Bus S1 auf den Weg zum Flughafen.

Für unseren Heimflug hatte ich im Mai ein günstiges Ticket der Turkish Airlines nach Istanbul bekommen. Das Ticket war ein kurzzeitiger Preisfehler auf der Strecke Hong Kong über Istanbul nach Los Angeles in der Comfort Class. Dies ist ein neues Kabinenprodukt der Turkish Airlines und ordnet sich zwischen der Economy und der Business Class ein. Gespannt, aber auch mit eine wenig Wehmut wegen des nun endenden Urlaubs, bestiegen wir um 22:35 Uhr die Boeing 777-300ER (Kennung: TC-JJM „Marmara“).

Turkish Airlines Comfort Class Sitz

Turkish Airlines Comfort Class Sitz

Schon telefonisch hatte ich uns die Sitze 12A & B vorreserviert. Es war wirklich erstaunlich, wie gut der Sitz ist. Er ist mehr als ausreichend breit und verfügt über eine verstellbare Fußstütze und Rückenlehne. Der Sitzabstand war so groß, das selbst Bodo seinen Sitz verlassen konnte, ohne das ich aufstehen musste. Das Entertainment System befindet sich in der Armlehne. Über den Touchscreen Monitor können verschiedene Videos, bei uns zum größten Teil älteres Material, und Musik abgerufen werden. Bodo probierte auch die verschiedenen Spiele, welche mit dem Controller in der Armlehne gespielt werden, aus. Einer unserer Kritikpunkte ist die Temperatur in der Kabine. Entweder war es viel zu warm oder zu kalt.

Der Service war sehr freundlich, teilweise war die Verständigung auf Englisch aber etwas holprig. Unmittelbar nach dem Start wurden Canapés mit Shrimp bzw. Cocktailtomate auf Mozzarella gereicht. Dazu gab es eine Schale Haselnüsse und für mich einen türkischen Weißwein und eine Sprite.

Canapés mit Shrimp bzw. Cocktailtomate auf Mozzarella

Canapés mit Shrimp bzw. Cocktailtomate auf Mozzarella

Kurz bevor wir den Himalaya umflogen, wurde das Abendessen serviert. Sehr toll fand ich das dieses, genau wie alle anderen Speisen, auf Porzellangeschirr aufgetischt wurden. Es gab einen gemischten Salat mit Olivenöl, Wildlachs an Brokkoli und Curryreis und einen Salat mit Fleisch. Dazu wurden verschiedene warme Brötchen gereicht.

Gemischten Salat mit Olivenöl, Wildlachs an Brokkoli und Curryreis und einen Salat mit Fleisch

Gemischten Salat mit Olivenöl, Wildlachs an Brokkoli und Curryreis und einen Salat mit Fleisch

Nach dem Hauptgang gab es noch einen gemischten Fruchtsalat, leckeren Schoko- und Zitronenkuchen und eine Käseplatte. Da der türkische Weißwein nicht so ganz mein Geschmack war, wechselte ich zum Chardonnay.

Gemischten Fruchtsalat, leckeren Schoko- und Zitronenkuchen und eine Käseplatte

Gemischten Fruchtsalat, leckeren Schoko- und Zitronenkuchen und eine Käseplatte

Ich fände es schön, wenn vor dem Essen noch kleine Menükarten verteilt würden. Da der Geschmack im Flugzeug ja bekanntlich nicht so gut ist, wüsste man dann genau was man gerade gegessen hat. Toll wäre es auch gewesen, wenn wir schon einen eigenen Koch an Bord hatten, dass sich dieser einfach einmal vorgestellt hätte.

Die Kabinenbeleuchtung bzw. das hier verbaute LED-Moodlight, wurde anschließend gedimmt um die Nachtruhe für die Passagier zu ermöglichen. Derweil schlängelte sich unser Flugzeug nördlich am Himalaya Gebirge vorbei. Erstaunlich waren die vereinzelten Dörfer welche wir trotz einer Flughöhe von ungefähr 10 Kilometer deutlich erkennen konnten. Zwar war keine einzige Wolke am Himmel und somit die Sicht sehr klar, trotzdem kann die Zivilisation an diesen Stellen max. 4 -5 Kilometer unter uns gewesen sein. Da der Mond sehr hell schien, erblickte ich auch vereinzelte Bergketten welche mit Schnee bedeckt waren. Bei Tageslicht muss das echt wahnsinnig interessant aussehen.

Flugroute Hong Kong - Istanbul

Flugroute Hong Kong – Istanbul

Nach ein bisschen Schlaf und zwei Filmen bekamen wir ungefähr über dem Kaspischen Meer das Frühstück. Dieses bestand aus Rührei und einem Sandwich. Zusätzlich zum Orangensaft hätte ich mir gerne einen traditionellen türkischen Kaffee gewünscht, aber die Filtervariante tut es in der Not ja auch.

Frühstück

Frühstück

Nach 11 Stunden und 15 Minuten setzten wir in Istanbul zur Landung an. Es standen uns annähernd neun Stunden Wartezeit bevor, bis wir mit der Lufthansa um 13:55 Uhr nach Frankfurt weiterfliegen konnten.

Angekommen in Istanbul

Angekommen in Istanbul

Dieser Flug verlief ohne besondere Vorkommnisse! Es war schön nach 17 Flügen, einmal wieder eine deutsche Besatzung zu haben. Vollständigkeitshalber möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass es für drei Stunden Flug ein warmes Mittagessen gab. Hierbei bekamen wir Hühnchen mit Möhren und Zucchini an Reis und einen Schokoriegel.

Mittagessen auf den Weg nach Frankfurt

Mittagessen auf den Weg nach Frankfurt

Nachdem sich Bodo mit dem gestrigen Blogpost schon für diesen Urlaub verabschiedet hat, möchte ich dies mit dem Beitrag auch tun. Die sieben Wochen Südostasien waren wahnsinnig erlebnisreich, interessant und definitiv eine Erfahrung fürs Leben. Ich bin froh, dass bis auf kleinere Einzelheiten, alles so lief wie wir es in den Monaten der Vorbereitung geplant hatten und das keiner von uns schlimmer erkrankt war. Ich freue mich, dass uns so viele Leute hier auf dem Blog gefolgt sind, welcher ja hauptsächlich dafür gedacht war, uns später an so manche Sache zu erinnern. Ein herzliches Dankeschön dafür! Speziell möchte ich an dieser Stelle noch unserem Korrekturleser, welcher im heimatlichen Ilmenau eine super Arbeit geleistet hat, danken. (“Gern geschehen.”)

Ich würde mich freuen, wenn einige Leser auch in Zukunft wieder mal vorbeischauen würden. Spätestens Mitte April nächsten Jahres, wenn wieder mal ein Trip in den Westen der USA ansteht.

Christian

 

Mit Aeroflot nach Hanoi

Mit einer Verspätung von über einer halben Stunde ging es mit einer Boeing 767-300ER (Taufname: Alexander Pushkin) nach Moskau Sheremetyevo (SVO, SU132). Die Aeroflot Maschine hatte mit 11,5 Jahre (Erstflug 27.04.2000) ihre beste Zeit bereits hinter sich.

Boeing 767-300ER (Taufname: Alexander Pushkin)

Boeing 767-300ER (Taufname: Alexander Pushkin)

Der in Blautönen gehaltenen Innenausstattung konnte man das Alter auch ansehen. Wir nahmen auf den blauen, leicht ausgesessenen Ledersitzen in Reihe 12 (Platz G & H) platz. Die Stewards, ja auch hier gibt es männliche Flugbegleiter, erinnerten einen stark an Türsteher.

Kabine der Boeing 767-300ER

Kabine der Boeing 767-300ER

Positiv überrascht waren wir vom Service – auf einer eher kurzen Strecke. Zuerst wurden Getränke gereicht und anschließend ein kaltes Essen. Es gab ein Brötchen, welches wie ein Schwamm aussah, Salat mit Pute und ein Stück Kuchen. Bis auf den Kaffee war eigentlich alles sehr lecker. Da kann sich eine renommierte Airline wie die Lufthansa mal ein Beispiel nehmen.

Essen an Bord auf dem Flug nach Moskau

Essen an Bord auf dem Flug nach Moskau

Die Flugroute führt von Budapest über die Karpaten, Kiew und Minsk direkt nach Moskau. Nach 2 Stunden und 10 Minuten setzte der Pilot um 16:29 Uhr (Ortszeit) zur Landung an.

Angekommen in Sheremetyevo mussten wir durch die Passkontrolle für Transitpassagiere ohne Visum für Russland. Die Kontrollen sind dabei sehr schwach und unsere Visa für Vietnam wollte bis jetzt auch noch keiner sehen. Von unserem Ankunftsterminal E mussten wir zum Terminal D laufen. Die Wege in Sheremetyevo empfinde ich als sehr lang. Die Russen scheinen ein sehr kauflustiges Volk zu sein, so viele Duty Free Läden wie es hier gibt. Anders als ich erwartet hatte, war das Terminal sehr modern gestaltet und auch sauber. Auch kostenloses Wifi gibt es an den meisten Gates.

Unser Flug SU 541 wurde am Gate 25 des Terminal D abgefertigt. Beim Spazierengehen durch den Wartebereich hörte ich sehr oft Unterhaltungen auf Deutsch. Ich möchte behaupten, dass annähernd 60% der Passagiere aus Deutschland kommen. Lesen soviele Leute den Vielfliegertreff?

Gegen 19:30 Uhr gingen wir an Board des A330-200 (VQ-BBE) mit dem Taufnamen “Iosif Brodsky”. Wir hatten wieder Sitzplätze in Reihe 12 (H & K). Im Gegensatz zu unserem Aeroflot Flug heute Vormittag, waren die Sitze alle in Orange/Rot Tönen gehalten. Außerdem war für jeden Passagier ein persönliches Entertainment System von Panasonic installiert. So schaute ich mir zuerst “Mr. Popper’s Pinguine” an. Mittelmäßiger Film! Die Filme waren nur in Englisch bzw. Russisch verfügbar. Aber das ist ja vollkommen in Ordnung. Zusätzlich gab es einen USB Steckplatz, perfekt zum Laden des iPhones.

Bordentertainment Aeroflot A330-200

Bordentertainment Aeroflot A330-200

Schon kurz nach dem Start wurde das Menü ausgeteilt. Auf den 9 Stunden Flug nach Hanoi gibt es zwei Mahlzeiten. Das Abendessen wurde ca. zwei Stunden nach Start serviert. Als Appetizer gab es geräucherten Lachs und marinierte Shrimps mit frischer Gurke und Zitrone, gebettet auf einen frischen Eisbergsalat. Beim Hauptgang hatten wir die Wahl zwischen Fisch und Huhn. Wir entschieden uns für das Hühnchen in Curry Sauce mit grünen und roten Paprikastreifen, Brokkoli und Reis. Zum Nachtisch gab es ein Stück Aprikosenkuchen.

Hühnchen in Curry Sauce mit grünen und roten Paprikastreifen, Brokkoli und Reis

Hühnchen in Curry Sauce mit grünen und roten Paprikastreifen, Brokkoli und Reis

Zwei Stunden vor der Landung irgendwo über Indien wurde das Frühstück serviert. Als Vorspeise gab es geräucherten Truthahn und Curry Hühnchen, Cheddar Käse, frischen Karotten- und Eisbergsalat. Hauptgang waren Crêpes mit Pfirsich-Creme und Vanille-Sauce. Das Dessert bestand aus zwei russischen Schokoriegeln mit Nougat Füllung.

Frühstück für vor der Ankunft in Hanoi

Frühstück für vor der Ankunft in Hanoi

Nach 4775 Meilen kamen wir um 7:45 Uhr (Ortszeit) nach 8:30 Stunden Flug in Hanoi an. Insgesamt waren wir mit dem Essen und dem Service sehr zufrieden. Schade das Aeroflot nicht in meiner bevorzugten Allianz ist, denn das Preis/Leistungsverhältnis stimmt.

 

Unsere Boeing 747-400 von Singapore Airlines

Rückflug nach Frankfurt/Main

Nach einem Abschiedsburger bei brgr fuhren wir gegen 17 Uhr zurück zum Hotel um unsere Koffer zu holen. Mit der U-Bahn Linie E benötigten wir vom Hotel bis zur Jamaika Station ca. 20 Minuten. Hier stiegen wir in den AirTrain (Kosten 5USD) um. Dieser brachte uns zum Terminal 4. Der Check-In und die Sicherheitskontrolle liefen ohne Probleme und lange Wartezeiten ab. So konnten wir am Gate noch ein wenig entspannen und mir gelang eine Foto “unserer” Boeing 747-400 zusammen mit einem Airbus A380 von Emirates.

John F. Kennedy International Airport

John F. Kennedy International Airport

Unsere Boeing 747-400 von Singapore Airlines

Unsere Boeing 747-400 von Singapore Airlines

Treffen der Giganten der Luftfahrt

Treffen der Giganten der Luftfahrt

Montag, 04. April 2011
Abflug: 21:25 Uhr (Tatsächlich: 21:57 EDT) New York, USA (JFK)
Ankunft: 11:15 Uhr (Tatsächlich: 10:34 MESZ) Frankfurt, Deutschland (FRA)
Dauer: 6 Stunden 37 Minuten
Distanz: 3930mi/6325km
Fluggesellschaft: Singapore Airlines SQ 25
Flugzeugtyp: Boeing 747-400
Buchungsklasse: Economy Class
Unsere Flugroute New York - Frankfurt

Unsere Flugroute New York – Frankfurt

Der Flug verlief, bis auf ein paar Turbulenzen über dem Nordatlantik, verhältnismäßig ruhig. Schon 45 Minuten nach dem Start begann die Crew mit dem Dinner-Service. Ich wählte aus der Speisekarte “Phanang Moo: Schweinefleisch-Curry Thai-Art mit Erdnüssen, buntem Gemüse und Reis”. Dazu gab es ein Glas Chardonnay. Mit dem Screwdiver, welchen ich schon kurz nach dem Start trank, kam jetzt auch langsam die Müdigkeit durch. Über den britischen Inseln wurde dann das Frühstück serviert. Es gab Penne mit Tomaten-Basilikum-Soße und Käse.

Abendessen auf dem Rückflug

Abendessen auf dem Rückflug

Frühstück auf dem Rückflug

Frühstück auf dem Rückflug

Trotz Verspätung in New York kamen wir frühzeitig in Frankfurt an. Die Einreise war auch recht fix erledigt. Die böse Überraschung kam dann als wir wieder im Parkhaus ankamen! Misstrauisch wurde ich schon als ich die Türen nicht mehr mit der Fernbedienung entriegeln konnte. Wir hatten wohl die vordere Lesebeleuchtung brennen lassen und jetzt war der Batteriestand am Boden. Leider besaß das Parkhaus kein Fremdstartgerät. Was ich persönlich als sehr negativ anmerken möchte, weil ich sicherlich nicht der Erste mit so einem Problem war. Glücklicherweise stand ein ADAC-Mitarbeiter vor dem Haus und konnte uns helfen.

Unser Flugzeug

Auf nach New York!

Heute geht es endlich wieder in die Vereinigten Staaten von Amerika! Diesmal aber nur ein reiner Städtetrip nach New York City.

Anfang November veröffentlichte Singapore Airlines ein Angebot für 349 EUR von Frankfurt nach New York. Da ich schon viel vom gutem Service dieser Airline gehört habe und New York zuletzt 2006 besucht hatte, buchte ich kurzentschlossen.

Die Flugzeiten sind für einen New York Trip sehr günstig. Mit einer Abflugszeit von 08:30 Uhr ist Singapore Airlines einer der ersten Amerikaflüge welcher Frankfurt verlässt und man ist noch vor dem Mittag (Ortszeit) in New York. Nachteil ist, dass wir schon gegen 2 Uhr in der thüringischen Heimat losfahren mussten. Das Auto stellten wir für gerade mal 22 EUR in einem 10 Minuten entfernten Parkhaus ab. Wir hatten kaum Wartezeiten beim Pendelbus und zum Terminal 1 brauchten wir nur 7 Minuten.

Flug

Dienstag, 29. März 2011
Abflug: 08:30 Uhr (Tatsächlich: 09:00 MESZ)Frankfurt, Deutschland (FRA)
Ankunft: 10:55 Uhr (Tatsächlich: 10:34 EDT) New York, USA (JFK)
Dauer: 7 Stunden 34 Minuten
Distanz: 3973mi/6359km
Fluggesellschaft: Singapore Airlines SQ 26
Flugzeugtyp: Boeing 747-400
Buchungsklasse: Economy Class

Flugroute Frankfurt - New York

Flugroute Frankfurt – New York

Die Maschine, eine Boeing 747-400, kam mit einer halben Stunde Verspätung direkt aus Singapore. Pushback vom Terminal war somit erst 08:45 Uhr. Neben einer Speisekarte für den Flug wurde uns ein warmes Handtuch und ein Apéritif gereicht. Von der Ausstattung der Economy Klasse gibt es nichts besonderes zu berichten. Die Sitze und die Inneneinrichtung sind leider schon etwas in die Jahre gekommen, aber der Abstand bzw. die Beinfreiheit ausreichend. Das Inseat Entertainment bietet mehrere on-Demand Filme und auch TV-Serien. Außerdem steht eine Route-Map und mehrere Musikkanäle zur Auswahl. Die Monitore sind von der Größe ausreichend. Bei direkten Sonnenlicht fällt es aber schwer etwas darauf zu erkennen. Leider fiel das System zum Beginn des Fluges aus und konnte erst nach einer halben Stunde neugestartet werden.

Economy Abteil

Economy Abteil

Sitzabstand

Sitzabstand

Unser Flugzeug

Unser Flugzeug

Der Service zum Frühstück begann zirka 45 Minuten nach dem Start und war eine positive Überraschung. Auch wenn “Gebratene Eiernudeln mit geröstetem Schweinefleisch und chinesischem Blattgemüse” am Morgen etwas ungewohnt erscheint. Dazu gab es einen Obstteller, Joghurt, ein ofenfrisches Brötchen mit Konfitüre, Kaffee und Orangensaft. Gut zwei Stunden vor unsere Landung in New York wurde noch eine leichte Zwischenmahlzeit gereicht. Es stand die Wahl zwischen geschmorten Rindfleisch mit Kartoffelpüree oder gebratenem Hühnchenfleisch mit Chillisauce, Gemüse und Duftreis. Ich entschied mich für das zweite Hauptgericht. Vorspeise war ein Nudelsalat mit Shrimp(s) und als Nachtisch gab es ein Eis.

Frühstück

Frühstück

Mittagessen

Mittagessen

Eis als Nachtisch

Eis als Nachtisch

Trotz Verspätung in Frankfurt sind wir pünktlich in New York City (JFK) gelandet. Am Internationalen Terminal 5 war es, dank unserer frühen Ankunftszeit, noch extrem ruhig . Bei der Einreise mussten wir so nur 20 Minuten warten. Anschließend ging es mit dem AitTrain und der Subway zum Hotel. Insgesamt war ich, wie erwartet, von Singapore Airlines positiv überrascht. Der Service war freundlich. Das Essen war sehr lecker und das Getränkeangebot mit Softdrink, Wein, Bier und sogar Cocktails mehr als ausreichend.

Boeing Dreamlifter in Everett

Boeing Tour

Ein Besuch bei Boeing in Everett ist aber für jeden Luftfahrtbegeisterten lohnenswert. Leider darf bei der Werksbesichtigung nicht fotografiert werden.

Boeing Paine Field Everett

Boeing Paine Field Everett

Die 787 für ANA, JAL u.a. standen auch schon auf dem Vorfeld. Diese durchlaufen gerade noch die letzten Tests und werden Anfang Januar
übergeben.

Boeing Dreamlifter in Everett

Boeing Dreamlifter in Everett

Boeing Museum Everett

Boeing Museum Everett

Boeing 787

Boeing 787