Königspalast

Sightseeing-Schnellprogramm

Da wir das maximale aus unserem Aufenthalt im lebua herausholen wollten, besichtigten wir nur die wichtigsten touristischen Ziele Bangkoks. Für längere und ausgiebigere Besuche war es uns bei 36°C aber auch viel zu warm.

Die günstigste Transportmöglichkeit von unserem Hotel zu den unterschiedlichen Tempeln sind die Passagierboote auf dem Fluss Chao Phraya. Es gibt einmal die Express-Boote (30 THB/Person) bzw. Touristenboote mit einem Guide (Informationen über Lautsprecher) und die Standard-Boote (15 THB/Person), welche an jeder Station halten. Von der Flutkatastrophe bekamen wir allerdings hier am Fluss nicht viel mit. Zwar führte dieser viel Treibgut mit, aber außerordentlich hoch war der Wasserstand nicht mehr. Für Boote gelten hier übrigens auch dieselben Tempobegrenzungen wie uns schon im Rest Südostasiens aufgefallen sind – Maximal-Geschwindigkeit des Motors!

Bretterbuden am Fluss Chao Phraya

Bretterbuden am Fluss Chao Phraya

Unser erstes Ziel war die Tempelanlage Wat Arun. Der Tempel der Morgenröte ist ein buddhistischer Tempel am westlichen Ufer des Chao Phraya-Flusses. Die ganze Anlage war wirklich gut erhalten bzw. restauriert – einer der besten Tempel welche wir in Asien bis jetzt besucht haben. Den Mittelpunkt bildet der Phra Prang, ein mit buntem Porzellan und Muscheln geschmückter Turm. Über eine sehr steile Treppe kletterten wir bis auf die vierte Ebene des Prang. Neben den Aufgängen sind jeweils Steinstatuen von Kriegern platziert, welche die Anlage schützen sollen.

Tempelanlage Wat Arun

Tempelanlage Wat Arun

Steinstatuen von Kriegern

Steinstatuen von Kriegern

Nach einer kurzen Überfahrt mit einem Boot erreichten wir auf der gegenüberliegenden Flussseite den Wat Phra Chetuphon (kurz Wat Pho). Für Touristen ist dieser buddhistische Tempel mehr unter dem Namen „Tempel des liegenden Buddha“ bekannt. Diese 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete Buddha Statue bildet die Hauptattraktion der Anlage. Desweiteren besichtigten wir hier noch mehrere kleinere Gebäude und Innenhöfe. Nach zirka 20 Minuten hatten wir hier allerdings auch nichts neues mehr zu entdecken und wir fuhren mit dem Boot zurück ins Hotel.

Wat Phra Chetuphon

Wat Phra Chetuphon

Für den nächsten Tag nahmen wir uns die weitläufige Anlage (2,6 km²) des alten Königpalastes am Ostufer des Chao Phraya vor. Erst einmal erschreckte uns der verhältnismäßig sehr teure Eintritt von 400 THB (ca. 9,70 EUR). Dafür fanden wir die Anlage aber auch sehr gut erhalten und gepflegt vor.

Königspalast

Königspalast

 

Der große Palast war die offizielle Residenz der Könige von Siam (heutiges Thailand) in Bangkok seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Wir besichtigten mehrere Höfe mit den unterschiedlichsten Gebäuden welche wir aber bis auf wenige Ausnahmen nicht betreten konnten. Außerdem schauten wir uns noch einige Museen auf dem Gelände an. Diese sind aber unspektakulär!

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Ausblick auf Bangkok aus dem 58. Stock

Angekommen im Luxus!

Endlich war es soweit! Es war die Zeit gekommen unsere Suite im Tower Club at lebua zu beziehen. Schon kurz nach unserer Ankunft kamen wir in den Genuss der Annehmlichkeiten eines fünf Sterne Hotels. Der Concierge schaute zwar etwas ungläubig, als wir zu Fuß und mit Rucksack bepackt, die Auffahrt hinaufliefen, nahm uns aber trotzdem mit einem Lächeln das Gepäck ab. Der typische Gast kommt wahrscheinlich mit dem Taxi oder der hoteleigenen Limousine an.

Hotel lebua in Bangkok

Hotel lebua in Bangkok

Nachdem wir uns an der Rezeption angemeldet hatten und meine Kreditkarte gezückt war, konnten wir in der Lobby auf bequemen Sesseln Platz nehmen, während sich eine Angestellte um die Formalitäten kümmerte. Schon nach einer kurzen Wartezeit wurden wir noch einmal freundlich mit Namen begrüßt und eingeladen mit der Angestellten gemeinsam das Zimmer zu besichtigen. Wir fuhren mit einem Aufzug, welcher nur exklusiv den Hotelgästen zur Verfügung steht und mit der Zimmerkarte zu aktivieren ist, in die 58. Etage.

Von unserer 66 Quadratmeter großen Tower Club Suite hatten wir vom eigenen Balkon einen tollen Blick auf den Fluss Chao Phraya. Gleich im Eingangsbereich befand sich eine Art Wohnzimmer mit zwei Sitzecken und jeweils einem Tisch. Dann folgte eine Küchenzeile mit Nespresso Maschine, Kochplatte und einem Kühlschrank. Dieser war mit kostenlosen Soft Drinks (Cola, Sprite, Ice Tea und Green Tea) gefüllt und den Bestand konnten wir zu jeder Zeit durch das Housekeeping auffüllen lassen. Hinter einer doppelseitigen Schiebetür befand sich dann ein großes Badezimmer mit Dusche und einer Badewanne. Im Schlafbereich gab es zwei sehr komfortable Betten, höchstwahrscheinlich die Besten auf unserer ganzen Reise, und ein LCD TV (inkl. Video on Demand).

Tower Club Suite

Tower Club Suite

Tower Club Suite

Tower Club Suite

Ausblick auf Bangkok aus dem 58. Stock

Ausblick auf Bangkok aus dem 58. Stock

Mit der Buchung einer Suite im Tower Club erkauften wir uns auch den Zugang zur exklusiven Tower Club Lounge in der 52. Etage. Hier konnten wir uns von 12 bis 18 Uhr rundum versorgen lassen. Wir hatten die Wahl zwischen alkoholischen und auch nicht-alkoholischen Getränken, Canapés und anderen Snacks. So begaben wir uns jeden Nachmittag nach einer anstrengenden Sightseeing Tour durch Bangkok in die Lounge und ließen den Abend bei einem Glas 2009er Chardonnay oder 12 Jahre altem Chivas Regal ausklingen.

Tower Club Lounge

Tower Club Lounge

Das Frühstück wurde im Restaurant Muzo von 6 bis 11 Uhr angeboten. Nach der Ankunft mit dem Fahrstuhl wurden wir jeden Morgen zu einem freien Tisch begleitet wo uns anschließend gleich Kaffee bzw. Tee oder Säfte serviert wurden. Auch hier sind die Anzahl von Kellnern und Köchen für europäische Verhältnisse enorm. So werden z.B. die Toastscheiben auf Wunsch in einem Holzofen gebräunt. Da ich persönlich nach über 40 Hotelnächten am Stück keine Croissants mit Marmelade mehr sehen konnte, freute ich mich sehr über die Vielfalt des Buffets. So startete ich in den Tag mit allerlei verschiedenen Sushi, Eier Benedict oder Shrimps mit chinesischen Nudeln. Mhmmmm lecker!

Restaurant Muzo

Restaurant Muzo

Allerlei verschiedenen Sushi, Eier Benedict oder Shrimps mit chinesischen Nudeln

Allerlei verschiedenen Sushi, Eier Benedict oder Shrimps mit chinesischen Nudeln

Zu einem weiteren Highlight des lebua gehören die zwei Open-Air Bars Breeze und Skybar. Das Breeze befindet sich im 52. Stock und war u.a. Kulisse für den Film „Hangover 2“. Die Skybar ist eine der höchstgelegensten Bars der Welt. Von der 63. Etage hat man einen atemberaubenden Blick auf die Skyline Bangkoks. Dieser Exklusivität sind wahrscheinlich auch die hohen Preise (Cocktail ab 12 Euro) geschuldet. Da wir als Hotelgäste Voucher über zwei Freigetränke, leider nur für die Bar Breeze, besaßen, gönnten wir uns diese am letzten Abend. Bodo bestellte sich einen Mojito und ich versuchte einen Hangovertini. Dieser wurde speziell für die Schauspieler und Crew von „Hangover 2“ kreiert und enthält u.a. Green Tea Likör, Martini Rosso, grüner Apfelsaft und einen Zweig Rosmarin.

Open-Air Bar Breeze

Open-Air Bar Breeze

Hangovertini

Hangovertini

Der Luxus eines fünf Sterne Hotels und die endlose Freundlichkeit der Thais haben das lebua zu einem sehr guten Produkt gemacht. Es sind die vielen Kleinigkeiten, wie z.B. der zusätzliche Roomservice am Abend bei dem u.a. ein Kärtchen mit der Wettervorhersage auf dem Bett platziert wird, die den Aufenthalt für uns unvergesslich machen.

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Wat Benchamabophit

Shopping und Sightseeing in Bangkok

An unserem ersten Tag in Bangkok suchten wir einen Schneider auf, um uns ein Angebot für maßgefertigte Anzüge einzuholen. Der Verkäufer präsentierte uns bei einem kühlen Bier seine unterschiedlichen Stoffe und Schnitte. Wir konnten uns dann eine Vorlage aus dem aktuellen Giorgio Armani bzw. Hugo Boss Katalog aussuchen. Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit dem Service und bestellten ein Paket, bestehend aus einem Anzug, zwei Hemden und eine Krawatte für Bodo und zwei Anzügen, drei Hemden und zwei Krawatten für mich. Zusammen bezahlten wir dafür 20.000 thailändische Baht. Nach einer Anprobe bekommen wir die Anzüge am Donnerstagabend in unsere Suite im lebua at State Tower geliefert. Dann heißt es: „Suit up!“

Beim Schneider in Bangkok

Beim Schneider in Bangkok

Da wir in Outdoor-Hose und ausgewaschenem T-Shirt nicht in das 5 Sterne Hotel einziehen wollten, kleideten wir uns in der MBK-Mall in der Nähe des National Stadium neu ein.

Nach ein wenig Shopping machten wir uns anschließend auf den Weg zum Wat Saket oder auch „Golden Mountain“ genannt. Der goldene Berg ist künstlich bis auf 79 Meter aufgeschüttet und mit einer goldenen Chedi gekrönt. Zur Spitze gelangten wir über 318 Treppenstufen und einige kleinere Plateaus. Hier befinden sich diverse Glocken die Glück bringend sowohl von Thais wie auch von uns geläutet wurden.

Goldene Chedi des Wat Saket

Goldene Chedi des Wat Saket

Auf dem Areal rund um den Tempelberg sind einige kleine Buddhas und Schreine gelegen. Im Innenhof trafen wir auf dutzende buddhistische Gläubiger. Viele hatten Geschenke in Form von Blumengestecken oder Tee-Sets dabei. Wir hatten den Eindruck, dass alle auf ein besonderes Ereignis warteten. Die Ankündigungen über Lautsprecher waren leider nur auf thai und halfen uns somit nicht wirklich weiter. Plötzlich verstummten alle und es wurde ein sehr alter Mann im Rollstuhl hereingefahren. Während die anwesenden Gläubigen zum Gebet aufstanden nahm der Herr auf einem thronähnlichen Stuhl auf dem Altar Platz. Bevor die Zeremonie weitergeführt wurde verließen wir aber aus Anstand das Gebäude.

Zeremonie

Zeremonie

Den Tag schlossen wir mit einem Besuch des Wat Benchamabophit, von Touristen aufgrund seiner Bauart auch Marmortempel genannt, ab. Der buddhistische Tempel zählt zu einem der schönsten Thailands und ist eine Hauptattraktion Bangkoks. Das weiß- , teilweise rosèfarbige Marmorgestein glänzte in der Sonne und machte so auf uns einen sehr prunkvollen Eindruck. Auf unserer Reise haben wir bis jetzt noch keinen so besonderen Tempel gesehen. Auch aus diesem Grund wurde die Anlage wahrscheinlich als UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen.

Wat Benchamabophit

Wat Benchamabophit

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