Labour Day, blauer Himmel und Sonnenschein sind die besten Bedingungen für einen Besuch in San Francisco. Nachdem wir dir ersten 5 Tage nur unterwegs waren, immerhin sind wir mehr als 1500 mi gefahren, freuten wir uns auf die 1 1/2 Tage in der Stadt.
Übernachtet haben wir im Days Inn – Lombard für ca. 70USD/Nacht. Das Zimmer entsprach unsere Ansprüchen, auf jeden Fall war es 1000mal Besser als die Bruchbude in Crescent City, und es gab sogar ein kleines kostenloses Frühstück. Von unserem Hotel aus konnten wir in 15 Minuten das Hafenviertel von San Francisco, Fisherman’s Wharf, zu Fuss erreichen. Größtenteils können fast alle Sehenswürdigkeiten, bis z.B. auf die Golden Gate Bridge, erlaufen werden. Eine gewisse körperliche Fitness natürlich vorausgesetzt.
Nach einem Krabbenfrühstück mit Ausblick auf das ehemalige Gefängnis Alcatraz erklommen wir den Telegraph Hill. Auf diesen befindet sich der Coit Tower. Dieser Aussichtsturm wurde von Arthur Brown Jr. und Henry Howard 1934 erbaut und ist eine der höchsten Erhebungen San Franciscos. Bei klarer Sicht bietet sich einem eine traumhafte Aussicht auf die Golden Gate Brücke, Downtown und Alcatraz. Der Eintritt von 5USD (Stand September 2010) lohnt sich also auf jeden Fall.
Vom Telegraph Hill aus ging es dann bergab Richtung Downtown. Dabei durchquerten wir Chinatown und legten eine kurze Pause auf dem Union Square ein, bevor auf die Market Street stießen. Folgt man dieser Richtung Südwesten, gelangt man zuerst zum Civic Center und anschließend zur City Hall. Teilweise ist der Bezirk rund um Market Street kein “Place-to-be” wenn es Dunkel wird. Es liegen teilweise seht viele Betrunkene am Straßenrand.
Wenn man schon in San Francisco ist, darf natürlich die Fahrt mit einem Cable Car nicht fehlen. Ein Oneway Ticket kostet 5USD und kann an den Wendepunkte der Bahn erworben werden. Allerdings sind die Wartezeiten, vor allem an der Market Street, um die Bahn zu besteigen, sehr lang. Empfehlenswert ist es deshalb an einer Zwischenstation einzusteigen. Diese befinden sich zahlreich entlang der Fahrtstrecke.
Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Auto über die Golden Gate Bridge zu den Marin Headlands. Von hier hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt bzw. auf die Brücke. Teilweise sind hier sehr viele Touristen unterwegs, so dass man nur schwierig einen Parkplatz entlang der Straße findet.
An unserem Abreisetag aus San Francisco, den 7. September 2010, fuhren wir mit dem Auto noch einmal die Lombard Street hinab. Dies ist wohl die kurvigste Straße Amerikas und dürfte wohl jeder schon mal auf einem Foto gesehen haben. Außerdem machten wir noch einen kurzen Fotostopp am Alamo Square. Die viktorianischer Häuserreihe, die “Postcard Row” genannt wird, ist eine der am meisten fotografierten Wohnstraßen Amerikas. Einige der Häuser sind bunt gestrichen, weswegen sie auch Painted Ladies genannt werden. Bekannt sind diese u. a. aus der Serie “Full House”.











































