Arches Nationalpark

Von unserem Hotel, dem Super 8 in Moab, fuhren wir auf der UT 191 fünf Meilen Richtung Norden bis zum Parkeingang des Arches Nationalpark. Zuerst schauten wir uns wieder das Besucherzentrum an. Das würde ich auch jedem Leser empfehlen, weil man hier viele Informationen und auch aktuelle Wetterberichte erhält. So erfuhren wir, dass sich über 2000 bogenförmige Felsformationen (engl. Arches) im Park befinden.

Anschließend folgten wir dem Arches Scenic Drive, eine 18 Meilen lange Panoramastraße, bis wir nach ungefähr neun Meilen auf unseren ersten Tagespunkt, den Balanced Rock, trafen. Diese Felsformation hat insgesamt eine Höhe von 39 Metern. Der Felsbrocken balanciert ungefähr 16 Meter über dem Boden und besitzt die Größe von drei Schulbusen. Vom Parkplatz ist der Felsen eigentlich schon ausreichend zu sehen. Wir begaben uns aber, aufgrund des für ein Foto ungeeigneten Sonnenstandes, auf den 0,5 Kilometer langen Rundweg.

Nach einer kurzen Autofahrt befanden wir uns schon in der sogenannten Window Section. Hier gibt es mehrere Steinbögen. Rechts vom Parkplatz befinden sich das North und South Window, wobei man nur das Erste betreten kann. Wir folgten dem Trail um die Arches herum, welcher als primitiver Wanderweg ausgezeichnet war. Von dort konnten wir beide Windows auf ein Foto bekommen.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Window Section liegt der aus zwei Steinbögen bestehende Double Arch. Der Größere Bogen hat eine Breite von 45 Metern und eine Höhe von 31 Metern. Der 1,2 Kilometer lange Rundweg ist teilweise mit Sand bedeckt, aber auch für Ungeübte einfach zu meistern.

Um den berühmten Delicate Arch zu sehen, gibt es zwei Varianten. Entweder schaut man sich diesen vom Delicate View Point aus an (mit dem Auto zu erreichen) oder man begibt sich auf einen 4,8 Kilometer langen Rundweg. Wir entschieden uns für die Wanderung, was wir auch zukünftigen Besuchern nur empfehlen können. Unser Auto stellten wir an der historischen Wolfe Ranch ab, packten ausreichend Wasser (2 Liter) ein und folgten dem Trail. Besonders in den Sommermonaten sollte man genügend Wasser, Sonnencreme und eine Kopfbedeckung mitnehmen. Schließlich muss man 147 Höhenmeter überwinden, wobei es kaum Möglichkeiten gibt sich im Schatten auszuruhen.

Bevor wir unseren Tag im Arches Nationalpark abschlossen, fuhren wir mit dem Auto noch zu Devils Garden. Vom Parkplatz aus, kann man zu vielen verschiedenen Arches wandern. Wir entschieden uns über den Landscape Arch zum Double O Arch zu laufen. Auch hier sollte wieder einiges an Wasser eingepackt werden, da die Wege viele steile Anstiege und kaum Schatten besitzen. Nach 1,3 Kilometern kamen wir am Landscape Bogen an. Dieser ist mit 88 Metern Breite der längste Steinbogen im Arches Nationalpark. Seit 1991 Teile des Bogens eingefallen sind, ist er leider weiträumig durch die Ranger abgesperrt. Der Weg zum Double O Arch ist noch einmal steiler, sehr felsig und führt an tiefen Abgründen vorbei. Aber die Mühe lohnt sich!

Den Park verließen wir nicht über die ausgebaute Panoramastraße, sondern bogen auf Höhe des Balanced Rock rechts in die Willow Flats ab. Diese Offroad Strecke ist die ersten paar Meilen ganz einfach zu befahren. Erst wenn der Weg mehrmals ein altes Flussbett quert, ist das überqueren der Auswaschungen oft ein kompliziertes Unterfangen. Mit unserem Jeep und unserer mittlerweile guten Erfahrung im Offroad fahren, war es allerdings kein Problem. Ungefähr auf der Hälfte der Strecke kamen wir an einer unscheinbaren Sehenswürdigkeit vorbei. Hier befinden sich im Stein uralte Dinosaurier Fußabdrücke. Wahnsinnig faszinierend!



Canyonlands Nationalpark

Der Canyonlands Nationalpark ist durch die Flüsse Colorado und Green River in drei Teile untergliedert: Needles, Island in the Sky und Maze. An unserem ersten Tag im Nationalpark besuchten wir den Needles Distrikt.Am Parkeingang erfuhren wir von einer freundlichen Rangerin, dass wir zufälligerweise in der „National Park Week“ hier waren und somit die 10 USD Eintritt sparen konnten. Nachdem wir uns kurz im Besucherzentrum über den Park informiert hatten, entschieden wir uns eine Offroad Strecke zum Colorado zu fahren. Anfangs war es ein einfacher Feldweg, aber nach einigen Kilometern wurde die Strecke immer anspruchsvoller. Es lagen auf einmal große Steine, Felsvorsprünge und tiefe Löcher vor uns. Teilweise musste einer von uns aussteigen um den Anderen über die Hindernisse zu lotsen. Echt eine tolle Geländefahrt! Den Ausblick auf den Colorado fanden wir aber nicht so imposant, wie wir uns das vorgestellt hatten. Dafür hatten wir auf dem Rückweg einen tollen Ausblick auf Rocky Mountains. Es ist schon verrückt – wir schwitzen hier in der Wüste und in der Ferne liegen die Berge mit Schnee bedeckt.Nachdem die Offroad Aktion doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hatte, entschieden wir uns noch für eine kurze Wandertour am Elephant Hill Trail. Der Weg führte uns in die Berge vorbei an pilzähnlichen Felsformationen bis in die Nähe der Felsnadeln (Needles).Nach der doch recht anstrengenden Wanderung machten wir uns auf den Weg in das 63 Kilometer entfernte Städtchen Moab. Für die heutige Nacht hatten wir im Voraus noch kein Hotelzimmer gebucht. Wir rechneten nicht damit, dass zu dieser Jahreszeit an einem Wochenende soviele Urlauber unterwegs waren. Nach vier erfolglosen Anläufen in verschiedenen Hotels fanden wir endlich ein bezahlbares freies Zimmer für die Nacht.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den zweiten Teil des Nationalparks, Island in the Sky, zu erkunden. Dies ist der wohl bekannteste Teil des Parks. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Moab, welches viele Touristen als ideal gelegenen Übernachtungsort für Besuche im Arches und Canyonlands empfinden.

Nach dem obligatorischen Stopp im Besucherzentrum fuhren wir zuerst zum Grandview Point. Hier erklärte ein Ranger gerade wie der Park und seine einzelnen Gesteinsschichten entstanden sind. Von der Hochebene, deshalb auch der Name Island in the Sky, hatten wir einen tollen Blick in das südöstliche Needles Gebiet.Sehr interessant fanden wir unseren nächsten Stopp, den Upheaval Dome (gehobener Dom). Zur Entstehung des 400 Meter tiefen Kraters gibt es zwei Theorien. Die Erste besagt, dass sich unterirdisch langsam bewegende Salzablagerungen die obenliegenden Sandsteinschichten hinaufschoben und dadurch die zackigen Krater schufen. Laut einer neueren, viel spektakuläreren Theorie soll der Krater durch den Einschlag eines Meteors entstanden sein.Für den Rückweg nach Moab entschlossen wir uns gegen die befestigte Straße und für die Allrad Route „Shafer Trail“. Die Strecke führte erst in engen Serpentinen immer mit einer Seite am Abgrund von der Hochebene runter. Der Weg war insgesamt, bis auf ein paar Felsstufen, einfacher zu befahren. Kurz bevor wir in Potash wieder auf die Bundesstraße stießen, kamen wir noch an einer Saline vorbei. Hier in den Bergen wird in großen künstlich angelegten Seen Salz durch verdunsten des Wassers abgebaut. Durch den Salzboden hatte das Wasser eine sehr schöne und seltene türkise Farbe.



Grand Canyon Wanderung auf dem Kaibab Trail

Heute stand der Grand Canyon auf dem Programm. Wir haben dazu in der kleinen Stadt Williams direkt an der Interstate 40 übernachtet. Von hier aus sind es gut 60 Meilen bis zum Grand Canyon Visitor Center. Der Weg lässt sich in ca. 1 Stunde fahren, wobei man dabei einen ersten Eindruck von der Landschaft des Grand Canyon erhält. Die Vegetation ändert sich ständig mit zunehmender Höhe. Da der Rand des Canyons auf 2213 m liegt, ist es auch nicht verwunderlich, dass von üppigen Wäldern bis zu kargen Strauchlandschaften alles vorhanden ist. Interessanterweise hält sich die Grand Canyon Gegend nicht an die aus Europa bekannten Vegetationszonen. So ist der üppigste Wald kurz vor dem Canyon-Rand auf ca. 2100 m zu finden, wobei auf dieser Höhe in den Alpen die Baumgrenze schon längst überschritten ist.
Kurz vor dem Canyon Rand betritt man den Grand Canyon Nationalpark. Das Ticket kostet pro Fahrzeug 25 Dollar und kann danach 7 Tage lang benutzt werden. Man erhält damit Zugang zu verschiedenen Infogebäuden zur Entstehung und Natur im Canyon sowie die kostenlose Nutzung des Shuttle Busses der in mehreren Linien zu den Aussichtspunkten am Canyon Rand führt. Mit der orangenen Linie sind wir zum South Kaibab Trailhead gefahren. Von dort aus startete unsere Tour in den Canyon. Hier hat man zum letzten Mal die Möglichkeit Wasser nachzutanken was auch dringend zu empfehlen ist. Da wir nicht wussten wie weit wir in den Canyon reingehen wollten, füllten wir unsere Flaschen bis zum Anschlag und machten uns mit 3 Liter Wasser pro Person sowie diversen Müsliriegeln und Schoko-Cookies auf den Weg.
Gleich zu Begin führt die Strecke über einige Serpentinen steil nach unten und so hat man bereits nach einer halben Stunde die ersten 200 Höhenmeter hinter sich. Dann erreicht man den OOH-AAH-Point. Dieser Aussichtspunkt hat seinen Namen sicherlich dem grandiosen Anblick über ein großes Stück der Canyon Landschaft und den damit verbundenen Ausrufen der Besucher zu verdanken. Aufgrund einer hervorragenden Fernsicht konnten wir locker bis zur anderen Seite des Canyons (ca. 13 Kilometer) sowie auf das innere Plateau gucken. Hierbei lassen sich sehr gut die einzelnen Gesteinsschichten erkennen.
Danach ging es weitere 150 m bis zur Cedar Ridge. Dies ist ein kleines Hochplateau auf dem wir im Schatten wieder zu Kräften kommen und ein bisschen mit der ansässigen Tierwelt spielen konnten. Die dort lebenden Eichhörnchen können nicht mehr als wild bezeichnet werden. Durch ständiges Füttern wurden sie so sehr an Menschen gewöhnt das sie sogar auf einen zukommen um nach Nahrung zu betteln. Sieht zwar gut aus – hat aber nichts mehr mit einer wilden unberührten Natur zu tun. So hat eines dieser Tierchen dann auch gleich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und Chris seinen Müsliriegel geklaut ;-) .
Damit war die Hälfte unseres Pflichtprogramms erledigt und wir gingen tiefer in den Canyon Richtung Skeleton Point. Auf dem Weg dahin begegneten wir mehreren Gruppen Mulis. Diese Lasttiere werden von den Einheimischen benutzt um Güter und Touristen vom Rand zur am Colerado River liegenden Phantom Range zu bringen. Sie ist das Ende des South Kaibab Trail und zwar an einem Tag zu erreichen jedoch nur Oneway. Der Rückweg sollte nach einer Übernachtung auf der Range erst am nächsten Tag angetreten werden. Hier wurde uns so richtig bewusst, dass wir uns im “Wilden Westen” in einem Cowboy und Indianer Gebiet befinden. Die Führer dieser Tiere trugen Westernkleidung und besaßen die typisch “mumbelnde” Aussprache der Cowboys – sehr lustig ;-) .
Endlich am Skeleton Point angekommen konnten wir einen Blick auf den Colorado erhaschen. Leider blieb es auch später bei dem kleinen Stück, da der Fluss erst wieder nach dem kompletten Abstieg zur Phantom Range zu sehen ist. Der Fluss ist zu dieser Jahreszeit grün. An diesem Punkt wehte auch ein sehr erfrischender Wind, was bei den knapp 30°C eine echte Wohltat darstellt. Bis hierhin hatten wir nun bereits 650 Höhenmeter überwunden (gewiss nur bergab ;-) ). Allerdings war es erst kurz nach 11 Uhr. Von der Parkleitung wurde der Weg zu diesem Punkt als längste Route für eine Tagestour empfohlen. Dies liegt sicherlich an dem anschließenden sehr steilen Abstieg zum grünen Plateau bei dem man auf einer halben Meile noch einmal 200 Höhenmeter überwindet. Nach ausgiebiger Beratung und einiger Überzeugungsarbeit meinerseits ;-) haben wir uns dann entschlossen den Abstieg doch noch anzugehen.
Dieser Teil gehörte dann sowohl beim Abstieg als auch später beim Aufstieg zu den schwierigsten Stücken unserer Tour. Die Sonne schien genauso gnadenlos wie zuvor jedoch waren wir hier windgeschützt, wodurch die Luft stand und eine extrem drückende Hitze entwickelte. Nach ca. 45 Minuten waren wir dann am tiefsten Punkt unserer Tour ca. 850 m unter der Canyon Kante angekommen. Von hier hatten wir eine gute Aussicht auf den inneren Canyon zu dessen Fuß der Colorado fließt. Außerdem hatten wir hier wirklich das Gefühl in mitten einer riesigen Schlucht zu stehen, wobei zu allen Seiten nur noch steil empor ragende Klippen zu sehen sind.
Nun stand der Rückweg an. Dieser stellte sich doch härter heraus als erwartet. So war am Ende unsere gesamten Wasservorräte leer, die Cookies alle und wir doch sehr erschöpft. Die gesamte Tour benötigte 6 Stunden wobei wir den Abstieg in 2,5 und den Aufstieg in 3,5 Stunden absolvierten. Dabei haben wir insgesamt 1700 Höhenmeter sowie ca. 11 Streckenkilometer absolviert. Alles in allem eine sehr schöne Tour, die ich gerne noch einmal bis zum Ende gehen möchte. Dann mit einer Übernachtung auf der Phantom Range und einer Kanu-Tour auf dem Colorado. Auf jeden Fall ist der Grand Canyon einen Besuch wert.



Main Street of America – Route 66

In dem kleinen Örtchen Kingman verließen wir die Interstate 40 um der Route 66 zu folgen. Die ersten paar Meilen begleitete uns parallel zur Straße ein gigantisch langer Güterzug. Fünf Dieselloks zogen ca. 50 Wagons welche mit je sechs Seecontainern beladen waren. Der Zug brauchte etwas mehr als zwei Minuten um an unserer Fotoposition vorbeizufahren. In Amerika ist einfach alles etwas größer und länger.

Die noch gut erhaltene Strecke der historischen Route 66 führt ca. 90 Meilen durch das Reservat der Havasupai Indianer bis sie in Seligman wieder auf die Interstate 40 trifft. Seligman bot uns eine Mischung aus Kitsch, Historie und einer Menge Fotomotiven. Da wir aber noch kein Mittag gegessen hatten, stoppten wir zuerst am Roadkill Café. Die blinkenden Schilder versprachen den besten Burger entlang der ganzen Route 66 – aber das behaupten ja viele von sich. Gleich gegenüber befand sich z.B. Lilos Café, wo laut der Reklametafel, 4 von 5 Besuchern hier den besten Burger fanden.

Was uns besonders beim Ambiente im Roadkill Café auffiel waren die unterschriebenen 1-Dollar Noten an den Wänden und Decken. Der Burger war dann aber doch eher mittelmäßig.

Wir fuhren weiter entlang der Hauptstraße wo wir an vielen zerfallenen Hütten, Motels oder vor sich hin rostenden Autos vorbei kamen. Ein Highlight war dann noch ein Souvenirladen auf der rechten Seite, vor welchem ein alter Chevrolet parkte und auf dessen Vordach Schaufenster Puppen in skurrilen Klamotten standen.

Wir verließen Seligman und folgten der Internate 40 Richtung Osten zu unserem eigentlichen Tagesziel Wiliams.



Viva Las Vegas!

Da wir recht spät aus Los Angeles weggekommen sind, blieb uns nur noch wenig Zeit in Las Vegas. Wir stoppten noch am Las Vegas Outlet Center um ein paar Sachen zu besorgen. Einige Geschäfte später und mehrere Dollar ärmer machten wir uns auf den Weg zum Hotel. Ich hatte bei einem englischen Internet Reisebüro einen Gutschein über 50 GBP (ohne Mindestumsatz) bekommen. Damit buchte ich uns ein Zimmer im Luxor Hotel und Casino für umgerechnet 4 EUR. Schnäppchen! Unser Zimmer war in der ersten Etage der Pyramide und wir hatten dadurch eine schräge Außenwand mit Fenster. Wie in Vegas typisch muss man zwangsläufig, egal wo man hin will, immer durch das Casino laufen.

Wir verließen das Hotel und liefen auf dem Las Vegas Boulevard, besser bekannt als “Strip”, Richtung Norden. Die vielen Leuchtreklamen und pompösen Gebäude sind auch bei meinem zweiten Besuch noch sehr imposant. Immer wieder schön sind die Wassershows (Fountains of Bellagio) am Hotel Bellagio. Die Fontänen schießen passend zur Musik teilweise bis zu 75 Meter hoch oder können sich bewegen um einen “tanzende” Wasserstrahl zu erzeugen. Die Shows finden mehrmals die Stunde täglich zwischen 15 und 24 Uhr statt.

Natürlich wollten wir auch nach den Erfolgen in Macau unser Glück im Black Jack herausfordern. Wir fanden im Casino “New York, New York” vier Tische mit einem Mindesteinsatz von nur 5 USD pro Spiel. Ohne jetzt weiter auszuschweifen – es hätte besser laufen können. ;-)

Da wir ausnahmsweise in diesem Hotel kein Frühstück inklusive hatten, gingen wir am nächsten Morgen in ein IHOP-Restaurant. Wie der Name – International House of Pancakes – schon verrät, gibt es hier eine typische amerikanische Frühstücksspezialität – den Pancake. In der Speisekarte gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten diesen, u.a. mit Früchten, zu essen. Ich entschied mich für einen New York Cheesecake Pancake mit Erdbeeren und Schlagsahne. Sehr lecker, aber die Portion war nicht zu schaffen.

Mit vollen Magen verließen wir Las Vegas in Richtung Süden. Ungefähr 40 Meilen außerhalb liegt der Hoover Staudamm. Dieses 180 Meter hohe Bauwerk staut den Fluss Colorado zum Lake Mead auf und trennt die Bundesstaaten Nevada und Arizona.

Um das Verkehrsnadelöhr zu entlasten wurde in den letzten Jahren eine Brücke als Umgehung für die U.S. 93 gebaut. Von dieser Brücke hatten wir einen tollen Blick auf den Damm.



Los Angeles

Nachdem wir vom Achterbahnfahren genug hatten, begaben wir uns in das Großstadtgetümmel von Los Angeles. Unser erster Stopp war das berühmte Hollywood Sign. Das Zeichen befindet sich oberhalb des Stadtteiles Hollywood und kann am besten über den Beachwood Dr. mit dem Auto erreicht werden. Kurz vor der Sunset Ranch startet der Hollyridge Trail, welchem wir 5 Minuten lang bergauf folgten.

Anschließend fuhren wir zur „Avenue of the Stars“ bzw. dem Hollywood Boulevard. Wie wahrscheinlich jeder schon im Fernsehen gesehen hat, sind entlang der Straße Sterne mit den Namen berühmter Persönlichkeiten in den Fußweg eingelassen. Viele der Namen waren uns aber kein Begriff. Vor Grauman’s Chinese Theatre, dem weltberühmten Kino mit den Hand- und Schuhabdrücken zahlreicher Filmstars, fand gerade einen Premierenveranstaltung statt.

Um einen guten Überblick über die Größe Los Angeles zu bekommen, fuhren wir nach dem Sonnenuntergang zum Griffith Observatory. Dieses Planetarium liegt in 300 Meter Höhe auf der Südseite des Mount Hollywood und bietet dem Besucher einen Blick über die ganze Region zwischen dem Zentrum von Los Angeles und der Bucht von Santa Monica.

Am nächsten Tag fuhren wir von unserem Hotel im Nordwesten Los Angeles zum Strand von Malibu. Hier, wo viele Reiche und Schöne (u.a. auch Charlie Harper aus der Serie „Two and a half Man“) wohnen, genossen wir den Strand und den wunderschönen blauen Himmel. Der Pazifik war leider viel zu kalt und so blieb uns nur der Blick auf die Surfer in Neoprenanzügen.

Bevor wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel, Las Vegas, begaben, aßen wir zum Mittag noch einen Hot Dog bei Pink’s. Laut Internet soll es hier die besten Hot Dogs geben, davon musste ich mich natürlich selbst überzeugen. Man kann aus einer Vielzahl verschiedener Kompositionen wählen. So gibt es Standard Hot Dogs, wie den Chili Dog, aber auch Specials (z.B. den Lord oft he Rings Dog). Auf jeden Fall sollte man ein wenig Zeit für den Besuch einplanen, weil die Schlange, auch außerhalb der typischen Essenszeiten sehr lang sein kann.



Six Flags Magic Mountain

An unserem ersten Tag in diesem Urlaub besuchten wir den Freizeitpark Six Flags Magic Mountain, welcher nördlich von Los Angeles liegt. Die Tickets sollte man sich unbedingt online besorgen, weil es dann einen Rabatt über 25 USD gibt.

Die Saison hatte gerade erst wieder begonnen. Dadurch waren manche Fahrgeschäfte noch nicht befahrbar. Aber unser Glück war, das der große Besucheransturm ausblieb. So brauchten wir kaum anstehen und konnten mit insgesamt 18 Fahrgeschäften fahren. Davon waren 14 Achterbahnen – Eine besser als die Andere.

Ich finde es schwierig über die Erlebnisse während der Fahrten zu beschreiben. Schaut es euch einfach mal selber in folgendem Video an: